Nur noch 57 Sekunden….

…. brauchen unsere Politiker um ein Gesetz durchzuschleusen. Vor allem dann, wenn es um so etwas scheinbar „Lapidares“ wie den Datenschutz geht.

In der Zeit der Fussball EM haben Politiker innerhalb von 57 Sekunden beschlossen, das Behörden nun unsere Adressen verkaufen dürfen.

So kann man nun behaupten, das man auch hier ein Großereignis dazu missbraucht hat um mal eben dafür zu sorgen, das wir als Bürger nun damit rechnen können, von einer weiteren Flutwelle von Werbung genervt zu werden.

Das lustige daran ist: Der Bürger soll aktiv dagegen Wiedersprechen müssen, damit er eben keine Werbung erhält. Es wäre ja noch das kleinste Problem, wenn da nicht noch ein Haken sein würde.

Man kann zwar seinen Wiederspruch einlegen, aber sobald ein Adresshändler für einen „Datenabgleich“ bei einer Behörde anruft, ist der Wiederspruch fürn A….!

Der Witz ist ja schon das man als Bürger dem Wiedersprechen muss. Zumal man eh keine Chancen gegen den Adresshandel hat, weil offiziell verkauft ja niemand unsere Daten.

Allerdings kann man nun in den einschlägigen Medien lesen, das die Politik nun angeblich zurück rudert und sich von dem Gesetz distanziert.

Ich glaub das mach in Zukunft auch. Ich beschließe was und distanziere mich dann davon wenn ich merke, das ich da derbe Blödsinn gemacht habe.

 

Wer noch mehr zu diesem Thema lesen möchte, der kann das ja in diesem Blog machen 😀 und sich hier auch noch das passende Video dazu anschauen

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