Man nimmt den Fahrern die Parkplätze weg

Durch Gespräche / Hinweise von Kollegen und Kolleginnen konnte ich erfahren, das der eine oder andere Autohof nun damit begonnen hat, Fahrern von Kühlfahrzeugen das Parken auf Ihrem Geläde zu untersagen.

Zu nennen sind hier Beispielsweise der Hoyer Autohof in Winterfeld an der B71 (selbst kurz duschen darf man hier noch nicht mals) und der Shell Autohof Müritz an der A19. Bei letzterem wissen die Angestellten noch nicht mals warum das so ist, sogar die Polizei soll mit dabei helfen, die Kollegen und Kolleginnen von Ihren Pausen abzuhalten.

Es kann hier nicht sein, das mittlerweile selektiert wird wer wo parken darf und wer nicht und das die Fahrer und Fahrerinnen dazu genötigt werden gegen geltendes Recht zu verstoßen. Bei dem Autohof Winterfeld soll gerüchteweise ein Anwohner dafür verantwortlich sein, das da kein Kühler mehr stehen darf. Dieser soll dies per Gerichtsbeschluss erwirkt haben und ruf auch sofort die Polizei sofern da auch nur Ansatzweise ein Kühler steht.

Es gibt Leute die haben zuviel Langeweile. Den Kühlschrank wollen alle voll haben, aber wie das passiert ist dabei vollkommen egal.

 

Ich bin dafür und rufe auch dazu auf, generell solche Autohöfe von allen Kollegen und Kolleginnen zu beukotieren zu lassen. Egal was man fährt. Ich fang dann gleich mal damit an!

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4 Kommentare

  1. Hallo Christian,

    trotz des "aufregenden" Inhalts, danke für die Veröffentlichung!

    Unser Sohn fährt einen Kühlzug, somit ist mir die Problematik " Kühler " in all seinen Facetten bekannt. Ich finde es höchst bedenklich, was "Ego-Hirne" so produzieren. Ok, das Teil macht Geräusche, aber warum macht es das denn? Weil, Du hast schon darauf hingewiesen, gekühlte Ware sich darin befindet, die der Verbraucher ja auch gern in verzehrfähigem Zustand in seinem Lieblings-Discounter jederzeit und in jeder nur denkbaren Zusammensetzung kaufen möchte. Es erschließt sich mir nicht mal im Ansatz, woher eine rechtliche Grundlage genommen wird, einem solchen Kühlzug die gesetzlich vorgeschriebene Pause dort zu verbieten. Eigentlich stehen doch übergeordnete Interessen dahinter?! Reicht es nicht schon, dass die ehemaligen Könige der Landstraße, ein derart angekratztes Image haben, nein da wird nun auch noch selektiert, zwischen unerträgliche Belastung und Unzumutbar! Die ganze Branche wird zunehmend zu einem Drahtseilakt, dessen eines Ende schon gesplisst ist. Was soll passieren, wenn die die noch fahren auch lieber ihrem "Bock" den Rücken zu drehen…? Das kann aber nicht die Aufgabe von euch Fahrern sein, das muss von unseren gewählten Vertretern geregelt werden, wozu haben wir denen denn eine Handlungsbefugnis erteilt?

    Ich wünsche Dir noch eine angenehme Woche – bis bald mal wieder – Kati

  2. Hi Kati,

    das Problem ist, das sich unsere gewählten Vertreter einen Scheiß dafür interessieren, was mit uns Arbeitnehmern in der Transportbranche passiert.

    Da ist es wichtiger wegen angeblicher Mautpreller auf Bundestraßen die Maut einzuführen, anstatt mal dafür zu sorgen das die geltenden Gesetze auch bei Arbeitgebern eingehalten werden.

    Leider sind auch viele Kollegen nicht in der Lage sich mal zu Organisieren obwohl es doch eine alternative zur verdi gibt. Aber lieber macht jeder seins und wenn dann mal versucht wird etwas zu ändern, dann ist es dafür das man aus seinem LKW einen fahrenden Weihnachtsbaum machen darf.

  3. Hi christian,

    Organistation ist recht und schön… .

    Belege mal inwiefern deine Gwerkschaft BUNDESWEIT z.B. auch in Bayern tariffähig ist!

    Abgesehen davon:

    Die Organistation nützt dir nichts wenn Du arbeitssuchend bist, zu einem Vorstellungsgespräch geladen wirst und dann ordnungsgemäß angibst, gewerkschaftlich organisiert zu sein … vor allen Dingen in der "Provinz".

    Das ist nicht nur hier so, sondern überall.

    Dann heisst es einfach mündlich: "sorry, aber wir passen nicht zusammen" und schriftlich wird dann eine rechtlich einwandfreier und rechtlich ebenso stimmiger Schrieb nachgeschickt.

    Aus langjähriger Erfahrung… .

    1. Nun zunächst einmal hat das BAG in Erfurth ja festgelegt, das eine Gewerkschaft unabhängig von Ihrer Größe Tariffähig ist. Es reicht also durch aus aus, mit 5 Männekes eine Gewerkschaft zu gründen und man könnte über Tarifverträge mit Arbeitgebern verhandeln. Sei es direkt mit dem entsprechenden Arbeitgeberverband oder mit einzelnen Arbeitgebern. Ebenso hat das LAG Hamburg im Februar diesen Jahres der verdi einen Riegel vor Ihrer ständigen Klagerei gegen kleinere Gewerkschaften geschoben und festgelegt das Feststellungsverfahren gegen Tarifverträge aufgrund von fehlender Zuständigkeit oder Tarifmächtigkeit nicht zulässig sind. Und diese beiden Urteile sorgen dafür das eine Gewerkschaft unabhängig Ihrer Größe Tarifverträge bundesweit abschließen kann.

      Auch zwingt dich ja keiner, deinem potentiellen Arbeitgeber zu sagen das Du in einer Gewerkschaft bist. Es gibt Fragen (gerade die Persönlicher Natur) die man nicht beantworten muss. Mitgliedschaften in Organisationen (auch die in einer Gewerkschaft) gehören in den Bereich PRIVAT und privates hat einen Arbeitgeber einen Scheißdreck zu interessieren. Er kann Dich noch nicht mal dafür belangen wenn Du Ihm was falsches sagst.

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