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Es gibt Dinge im Leben die man Vergessen möchte

Foto: Hans-Peter Reichartz  / pixelio.de
Foto: Hans-Peter Reichartz / pixelio.de

aber nicht kann. So geht es mir immer wieder, wenn ich einen schweren Unfall eines Berufskollegen sehen muss oder sonst irgendwie daran erinnert werde. Vor gut 2 Jahren (Dezember 2010) kam ein Arbeitskollege von mir bei einem LKW Unfall ums Leben. Er hinterließ Frau und Kind.

Es geht nicht darum das ich Alexander vergessen möchte, sondern eher die Bilder seines tödllichen Unfalls auf der A2. Das Bild links zeigt auch nicht seinen LKW, denn den habe ich Live gesehen, als ich an dem Unfall vorbei kam und das bleibt in meinem Gedächtnis eingebrannt.

An dem Tag seines Todes, bin ich auf der Gegenseite unterwegs gewesen und konnte Live sehen was mit dem LKW passiert war. Das Bild selber hier lässt schwer erahnen, wie der LKW wirklich ausgesehen hat. Man kann so ungefähr sehen das Die Fahrerkabine um den Auflieger gedrückt ist. Alexander hatte wie fast immer einen liegenden Zementauflieger dahinter. Diese Auflieger haben einen „Schwanenhals“ und um diesen ist die Fahrerkabine gedrückt.

In der Online Zeitung der Westen gab es wie immer in jeder Zeitung bei solchen Unfällen Kommentare von Leuten, bei denen man meinen könnte Sie wären dabei gewesen und liefern dann auch gleich Gründe dafür warum der Unfall passiert ist.

Es ist nun mal so, das bei solchen Unfällen niemand sagen kann, warum es dazu kam. Die Gründe dafür lassen sich zwar vermuten, aber ob Sie richtig sind, könnte nur derjenige sagen, der den Unfall gehabt hat. In diesem Fall war es nicht mehr Möglich.

Belasten für mich an der ganzen Sache ist nach wie vor, das ich auch noch nach gut 2 Jahren diese Bilder nicht mehr aus meinem Kopf kriege. Und das kann eigentlich auch wiederrum niemand sonst nachvollziehen, sofern er nicht selber in einer solchen Situation gewesen ist. Das ist auch ein grund, warum ich darüber hier schreibe. Ich versuch das ganze immer noch irgendwie zu verarbeiten.

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Bildquellen

Christian

Ich bin aktiver Berufskraftfahrer und kein Rechtsanwalt, auch wenn ich hier über Rechtliche Themen schreibe. Ich war in der Vergangenheit für eine Gewerkschaft auf Landesebene im Vorstand und als Betriebsratsvorsitzender bei einem Zeitarbeitsunternehmen im Ruhrgebiet tätig.

Auch wenn ich den Beruf selber erst seid Mitte der 1990er Jahre ausübe, so habe ich damit durch meinen alten Herrn schon mein ganzes Leben mit dieser Branche zu tun. Ich war sowohl im Internationalen Fernverkehr, sowie derzeit auch im Nahverkehr tätig.

Ich betreibe diesen Blog ausschließlich Just4Fun und vieles spiegelt lediglich meine Meinung wieder, die keiner gut finden muss oder soll! Selber zählen ich mich zu denen, die diesen Beruf nicht machen, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es wollen. Auf Deutsch, es ist mein Traumjob.

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Es gibt Dinge im Leben die man Vergessen möchte

by Christian time to read: 3 min
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