Neuer Präsident neue Richtungen?

Foto: Karl-Heinz Laube  / pixelio.de
Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Seid ein paar Tagen hat der BGL (Bundesverband für Güterverkehr, Logistik und Entsorgung) einen neuen Boss, kommt dan auch endlich mal die Forderung wofür  Selbstfahrende Unternehmer aus Europa schon am „Anfang“ des Jahres schon in Antwerpen protestiert haben.

Adalbert Wandt ist erst seid ein paar Tagen neuer Präsident des BGL und fordert nun schärfere Kontrollen in Sachen Kabotage.

Nun kann man sich hier fragen: Warum jetzt erst? Hatte sein Vorgänger nicht die notwendigen Eier um diese Sachen zu fordern? Oder ist das, was Herr Wandt fordern nur das Gebrülle eines Zahnlosen Löwen’s? Warum war er denn nicht bei der Protestaktion in Braunschweig dabei, die von einem TruckerClub am 07.07.2012 „organisiert“ wurde?

Nein ich werde hier nicht sagen welcher Club das war, denn die Veranstalltung war nicht nur in meinen Augen eine Lachnummer!

Aber hier ging es um Dinge für die sich eigentlich zu 100% Arbeitgeber bzw. deren Vertretungen hätten stark machen sollen. Aber vom BGL selber kam rein gar nichts!

Und nun das. Herr Wandt fordert nun schärfere Kontrollen bei, so wörtlich „Gebietsfremder LKW“. Weiterhin führt er auf, das es ja laut EU massenhafte Manipulierte Fahrtenschreiber gäbe, welchen den Wettbewerb Deutscher LKW insbesondere Fahrzeuge mit osteuropäischen Unternehmen verzerre, so Wandt wörtlich.

Nun was ich mich frage: Was ist mit Deutschen Speditionen die eher mal zu einem Osteuropäischen Unternehmer greifen, um Ihre Waren innerhalb von Deutschland transportieren zu lassen? Hier kann man doch nur sagen: Wer im Glashaus sitzt, sollte besser nicht mit Steinen schmeißen.

Sind es doch gerade die großen Deutschen Speditionen, die solche Wege gehen. Es soll ja laut Gerüchten aus diveresen Sozialen Netzwerken eine Spedition im Osten Deutschlands geben, welche den Deutschen Fahrern gekündigt hat, um diese durch Osteuropäischen Fahrer zu ersetzen.

Ich warte erst mal ab, ob Herr Wandt bei solchen Forderungen bleibt, oder obs doch nur heiße Luft war um zu zeigen: „Guckt doch mal ich hab da auch was gemacht!“

Was ich allerdings recht belustigend finde ist, das gerade Herr Wandt als Chef der gleichnamigen Spedition die Planung von unserem Bundesverkehrsministers begrüßt, noch vor Ende der Legislaturperiode eine neue Mauthöhenverordnung vorzulegen. Nunja ich behaupte einfach mal, man kann es sich ja leisten wenn man Lolleck und Bolleck für sich fahren lässt….

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