Wann wacht man beim BGL eigentlich mal auf?

Wie ich heute durch einen Newsletter der Zeitschrift DVZ erfahren habe, will der BGL bessere Kontrollmöglichkeiten für die Behörden, was die Manipulation des Digitalen Tachos anbelangt.

Aber wie heißt es doch so schön? Kinder die was wollen…

Ok Scherz beiseite.

Hier zeigt sich doch einmal mehr, das man beim BGL scheinbar keine Informationen verarbeiten kann, die aus Brüssel kommen.

In Brüssel ist es doch seid längerem schon beschlossene Sache, das die nächste Generation des Digitalen Tachos eine Totalüberwachung seitens der Kontrollierenden Behörden ermöglicht.

Genaue GPS Ortung ist dann kein Thema mehr, LKW Fahrer die gegen die Lenk und Ruhezeitenverordnung verstoßen haben, können dank Fernabfrage gezielt rausgezogen werden und man staune, das Teil so grundsätzlich alles was am Gerät Technisch verändert wird aufzeichnen. Der Gläserne LKW so zu sagen. Toll nicht?

Allerdings darf man auch hier nicht vergessen, genauso aktiv wie die EU mit Ihren Planungen sind, was Kontrollmöglichkeiten anbelangt, genauso Fleissig sind auch irgendwelche „Schlimmen Finger“ was die Umgehung dieser Kontrollmöglichkeiten anbelangt. Jede Software egal wo Sie eingesetzt wird, kann geknackt werden. Warum also auch nicht der Digitale Tacho. Und dann? Wie aufwändig sollen denn die Unterwegskontrollen werden? Sollen wir am besten gleich unsere 9 bzw. 11 Stunden Pause machen, während der BAG Beamte mit unserem Tacho zwecks Überprüfung spazieren fährt?

Cracker arbeiten in Sachen Software Manipulation mittlerweile so effizient das der Software Hersteller noch nicht mal mitbekommt das da jemand eine illegale Kopie einsetzt und selbst diese mit Originalen Updates aktuallisiert.

Aber die Hauptsache ist, wir fordern erst mal was und sehen dann weiter ob und wie das gelöst werden kann.

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