Negative Folgen? Der BGL heult mal wieder rum…

Wie man in der Online Ausgabe der Verkehrsrundschau lesen kann, jammert der Arbeitgeberverband BGL wieder einmal über die Kabotageregelungen.

Bulgarien und Rumänien, dürfen nun auch bald im Schengener Raum fahren bis der Arzt kommt. Nicht das die das nicht eh schon machen, nein, diesmal sogar legal.

Aus dem Artikel kann man entnehmen, das die Aussagen des BGL’s im Gegensatz zu denen des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (BAG) steht.

Klar, denn das BAG beruft sich auf die aktuellen EU Regelungen, was die Kabotage anbelangt und kommt daher zu dem Entschluss, das die Wirtschaftlichen Vorteile bei gerade mal 30% liegen würden, wenn man Lolleck oder Bolleck nehmen würde.

Der eine oder andere wird hier schon die Fehler gefunden haben. Es mag sicherlich noch mehr geben, aber ich Liste hier mal 3 auf:

  1. Die Einhaltung der Kabotageregelung wird nicht kontrolliert.
  2. In Rumänien und Bulgarien sind die Personalkosten deutlich geringer (rund 50% laut Aussagen aus Unternehmerkreisen) als im Westen von Europa.
  3. Deutsche Unternehmen bedienen sich schon länger Osteuropäischen Speditionen und vergeben sowohl Innerdeutsche als auch Internationale Touren an genau solche Ausländischen Speditionen.

Als Fahrer kann ich eh nichts daran ändern, was Arbeitgeberverband und die in Brüssel da verzapfen.

Aber denkt man mal logisch, so kann ich auf der einen Seite nicht dem „Monster“ was zu fressen geben und auf der anderen Seite schlage ich Ihm den Kopf ab, nur damit ich was zu jammern habe. Oder?

Autor: Christian

Ich war aktiver Berufskraftfahrer. Nach über 2 Jahrzenten in meinem Traumberuf, habe ich diesen im Januar 2019 an den Nagel gehängt und bin nun in die Disposition gewechselt. Alles was hier geschrieben steht, stellt meine eigene Meinung dar. Ich bin kein Rechtsanwalt und gebe auch keine Rechtsberatung.

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