Professionelle Berichterstattung

STOPund vor allem Objektive Berichterstattung findet man oft. Das es auch bei einigen kleineren Zeitung an eben dieser Mangelt, zeigen oftmals Beiträge über uns LKW Fahrer. Erst heute habe ich noch einen solchen Artikel gefunden, der schon auf der ersten Seite zeigt, das der Author keine Ahnung hat und nur auf Hetzerei aus ist.

Solche Beiträge tragen dazu bei, das wir LKW Fahrer und Fahrerinnen immer wieder als Kriminelle abgestempelt werden. Doch dem ist nicht so.

Ich will nicht bestreiten das es Unternehmer gibt, die Ihre Fahrer dazu drängen, vorwiegend nur die Bundes oder Landstraßen zu benutzen. Doch leider liegen nun mal nicht alle Kunden direkt an oder noch besser auf der Autobahn und die Supermärkte und Läden der Discounter haben auch in Deutschland keinen Bahngleisanschluss.Und das wir uns die Strecken nicht immer Aussuchen können, schrieb ich ja bereits schon hier in diesem Artikel.

Doch der o.g. Artikel der Zeitschrift Der Mobilitätsmanager zielt offensichtlich darauf ab, das wir LKW Fahrer „Zitat: die das gesamte Straßennetz mutwillig ruinieren“ und das (weiteres Zitat:) „weil auf deutschen Bundes-, Land- und Gemeindestraßen inzwischen hunderttausende von Brummi-Mauptprellern unterwegs sind„.

Laut dem Artikel zerstört ja auch nur ein LKW eine Straße um das 100.000 fache mehr als ein PKW. Nun, das ist zwar richtig, aber
1. nicht sofort
2. liegt das daran das ein LKW ja auch um einiges schwerer ist, als ein PKW. Zum Vergleich: LKW 40 Tonnen (40.000kg) und PKW wenn es eine gehobene Mittelklasse ist rund 2 Tonnen (2.000 kg).

Es wäre auch nicht anders, wenn nur PKW’s und diejenigen die bei so etwas immer wieder gerne Vergessen werden (die Landwirtschaftlichen Fahrzeuge die nicht allzu selten gerne mal deutlich Überladen sind), auf den Straßen unterwegs wären. Auch da würden diese über kurz oder lang kaputt gehen.

Was sich auch recht Lustig lesen lässt, ist die Annahme, der LKW wäre Verantwortlich dafür das die Autobahnen verstopfen. Nun werter Herr Zielonka, schon mal am Wochenende oder an Feiertagen Radio gehört und mal auf die Verkehrsnachrichten geachtet? Nein? Dann machen Sie das mal. Denn der LKW ist gar nicht nötig um die Straßen zu verstopfen, das können die PKW Fahrer gut alleine. Selbst der von Ihnen in dem Artikel erwähnte ADAC ist in einer Studie zu diesem Entschluß gekommen.

Ich hatte es ja schon in der Email an Sie erwähnt: Einfach mal mit mehr Hirn äh Sorry, Verstand berichten und nicht die üblichen Parolen raushauen. Dafür haben wir ja schon die Bildzeitung.

Vielleicht noch ein kleiner Aufklärungsversuch zum Schluß:
Die Unfallursache No.1 ist immer noch überhöhte Geschwindigkeit gefolgt von zu geringem Abstand (an den sich PKW Fahrer eh nie halten) und an der Unterfinanzierung der Komunen ist nicht der LKW schuld sondern die Politik, die in Berlin gemacht wird.

Was die Mächtigkeit des ADAC’s anbelangt, so messen Sie dem zu viel bei. Der ADAC ändert nichts daran, das es in Deutschland immer noch zu wenig Parkplätze für LKW’s an den Autobahen gibt, denn das das so ist, dafür sorgen schon unzählige Bürgerinitiativen, das kaum Parkplätze geschaffen werden. Statt Ihren Frust auf den ADAC und der Transport und Logistikbranche (von der auch Sie abhängig sind) ab zu laden, sollten Sie sich besser an unsere Regierungsvertreter wenden, die nicht aus dem Quark kommen um die Straßen in Deutschland sicherer zu machen.

Auch ich als einer von ca. 1,2 Millionen Fahrern aus Deutschland würden sichere Straßen und weniger Kamikatze Flieger in Ihren BMW’s, Porsche, Mercedes oder sonstigen Fabrikaten wünschen die uns Abdrängen, Schneiden, Ausbremsen oder einfach nur drängelnder Weise hinter uns her fahren.

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Bildquellen

  • STOP: onraodprofis

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