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Spritschnorrer und anderes Gesindel

Auch wenn die Kirmes und Schützenfest Saison schon fast wieder vorbei ist, so ist es doch ein immer wieder auftauchendes lästiges Problem. Die Spritschnorrer von der Schausteller Gilde.

Jedes Jahr zu den selben Zeiten kann man Sie am Straßenrand oder auf Autobahnparkplätzen um „ein paar Liter Diesel“ betteln sehen.

Die Ausreden sind dabei immer die gleichen: Ein Holländer hat uns Pflanzenöl gegeben und jetzt brauchen wir etwas Diesel zum Mischen. Oder: Wir brauchen nur 20 Liter, damit wir bis zu nächsten Tanke kommen.

Wie weit diese Schnorrer gehen, durfte ich dieses Jahr erleben, als einer von diesen Eierköppen meinte, er müsse mir auf der B1 hinter Erwitte fast vors Auto springen, um mich zum Anhalten zu bewegen. Auch er kam mit der Ausrede, er hätte kein Sprit mehr im Tank un bräuchte nur ein paar Liter, damit er bis nach Geseke käme um dort dann Tanken zu können.

Auf meine Frage, ob seine Tankanzeige denn kaputt währe, bzw. ob er nicht in der Lage sei mal eben mit einer Taschenlampe in den Tank zu leuchten um zu sehen wieveil da noch drin ist, erschien das große Fragezeichen auf seinem Kopf. Ich lieferte Ihm auch schnell die Erklärung:

Ihr seid doch vom Zirkus der zur Zeit in Bad Sassendorf rum lungert. Auf dem Weg hier hin bist du an min. 4 Tankstellen dran vorbei gekommen. Die letzte vor 2 km in Erwitte. Von mir gibt es keinen einzigen Liter. Ich beklaue meinen Chef nicht! Und bin weiter gefahren.

Und hier sind wir beim eigentlichen Thema. Auch wenn man vielleicht den Einsamen Samarita spielen möchte und diesen Dieben (die haben immer Sprit im Tank) helfen möchte, so ist das doch Diebstahl. Und damit hat der Chef einen Grund zur fristlosen Kündigung! Darüber sollte jeder, der denen Diesel gibt, drüber nachdenken!

Das die Grundsätzlich Sprit im Tank haben, merkt man alleine schon daran, wenn man mal den Freund und Helfer, der unter der 110 zu erreichen ist, anruft und denen hinterher schickt. Dann geht das fahren ohne Sprit auf einmal ganz schnell 😀

Also noch mal: Gebt Ihr denen euren Diesel, begeht Ihr einen Diebstahl, den euer Chef mit einer gerechtfertigten Fristlosen Kündigung quitieren kann.

 

Das heißt dann im schlimmsten Fall: Arbeitslosigkeit und 3 Monate Sperre vom Arbeitsamt, da die Kündigung selbst verschuldet ist!

 

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Christian

Ich bin aktiver Berufskraftfahrer und kein Rechtsanwalt, auch wenn ich hier über Rechtliche Themen schreibe. Ich war in der Vergangenheit für eine Gewerkschaft auf Landesebene im Vorstand und als Betriebsratsvorsitzender bei einem Zeitarbeitsunternehmen im Ruhrgebiet tätig. Auch wenn ich den Beruf selber erst seid Mitte der 1990er Jahre ausübe, so habe ich damit durch meinen alten Herrn schon mein ganzes Leben mit dieser Branche zu tun. Ich war sowohl im Internationalen Fernverkehr, sowie derzeit auch im Nahverkehr tätig. Ich betreibe diesen Blog ausschließlich Just4Fun und vieles spiegelt lediglich meine Meinung wieder, die keiner gut finden muss oder soll! Selber zählen ich mich zu denen, die diesen Beruf nicht machen, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es wollen. Auf Deutsch, es ist mein Traumjob.

2 Gedanken zu „Spritschnorrer und anderes Gesindel

  • 23. Oktober 2014 um 09:48
    Permalink

    Das selbe ist mir letzten Freitag und heute den 23.10.14 bei kempen Krefeld von der a 40 ausfahrt 5 Richtung kempen passiert sprangen vor mein lkw und bettelten um Diesel. Letzte Woche War es ein weisser Mercedes Transporter mit Ladefläche und seien auf dem weg zum Heu holen stehen geblieben heute ne weisse man Zugmaschine ! aufpassen Leute ! sind immer zu zweit !

    Antwort
  • Pingback: Alle Jahre wieder... - Christian's Blog

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Spritschnorrer und anderes Gesindel

by Christian time to read: 3 min
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