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Verstecken spielen…

Verstecken spielen beim LKW geht ganz einfach.

Zumindest dann, wenn ein LKW Fahrer nach Rechts abbiegen muss.  Und damit meine ich jetzt erst mal nicht den Toten Winkel, der aber auch nicht vergessen werden darf.

So ein LKW ist groß, hat riesige Scheiben vorne und an den Seiten die suggerieren, der da oben sieht ja alles. Doch weit gefehlt.

Gerade was die Spiegel anbelangt, die ja recht Groß sind, helfen zwar die reichlich Sicht nach Hinten zu haben, doch zur Seite sind diese Spiegel ein Hinderniss. Um das ganze mal Bildlich zu verdeutlichen habe ich die beiden nachfolgenden Bilder gemacht.

Versteckt sich da wohl was hinter dem Spiegel?
Versteckt sich da wohl was hinter dem Spiegel?
Busch_da
Und da ist der Busch.

Diese verdeutlichen die Sicht vom Fahrersitz aus. Von dort aus sind es bis zur Hauswand ca. 7 – 10 Meter. Was man auf dem ersten Bild nicht sieht, ist der Busch der sich hinter dem Spiegel versteckt. Diesen sieht man erst auf dem zweiten Bild.

Wie man nun sieht, haben Große Spiegel Ihre Vor und Nachteile. Auch wenn man es vielleicht immer noch nicht glauben mag, so kann sich hinter einem solchen Spiegel locker ein ganzer Bus „verstecken“.

Und wenn dies ein Bus schafft, dann ein PKW erst recht. Somit liebe PKW Fahrer, bitte nicht aufregen wenn wieder einmal ein LKW scheinbar ohne sich um Vorfahrtsrechte zu beachten, aus einer Straße rauszieht. Das machen wir nicht mit Absicht sondern bei uns ist es keine Ausrede, wenn wir einen PKW nicht gesehen haben.

Und an die LKW Hersteller: Von Bosch gibt es eine Art Toter Winkelwarner. Warum kann man das System nicht in soweit verbessern als das der „Tote Winkel“ wie auf den Bildern zu sehen ist, quasi „verschwindet“. So das man im Spiegel durch ein Signal darauf hingewiesen wird, das von Rechts ein Fahrzeug kommt oder sich andere im Toten Winkel befinden.

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Christian

Ich bin aktiver Berufskraftfahrer und kein Rechtsanwalt, auch wenn ich hier über Rechtliche Themen schreibe. Ich war in der Vergangenheit für eine Gewerkschaft auf Landesebene im Vorstand und als Betriebsratsvorsitzender bei einem Zeitarbeitsunternehmen im Ruhrgebiet tätig.

Auch wenn ich den Beruf selber erst seid Mitte der 1990er Jahre ausübe, so habe ich damit durch meinen alten Herrn schon mein ganzes Leben mit dieser Branche zu tun. Ich war sowohl im Internationalen Fernverkehr, sowie derzeit auch im Nahverkehr tätig.

Ich betreibe diesen Blog ausschließlich Just4Fun und vieles spiegelt lediglich meine Meinung wieder, die keiner gut finden muss oder soll! Selber zählen ich mich zu denen, die diesen Beruf nicht machen, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es wollen. Auf Deutsch, es ist mein Traumjob.

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Verstecken spielen…

by Christian time to read: 3 min
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