Kabotagestudien

Screenshot_2015-07-04-10-28-35Oder anders gesagt: Scheiß den Billigspediteur an.

In Schweden wurde vor den ganzen Kabotagekontrollen mittels einer Smartphone App Studien durchgeführt ob sich Ausländische Spediteure an die Kabotageregeln halten.

Diese Daten wurden von der Universität in Lund ausgewertet und an die Schwedische Regierung weitergeleitet.
Diese App steht nun auch für den Rest Europas zur Verfügung und kann im PlayStore oder bei Itunes runterladen und nutzen.

Funktion
Fazit

Wie funktioniert das ganze?

In Prinzip werden hier Daten gesammelt mit denen Bewegungsprofile erstellt werden. So wird ermittelt ob sich einzelne Spediteure an die Kabotageregelung halten oder auch eben nicht.

Eure Daten werden dabei nicht ermittelt, so das Ihr lediglich die Daten übermittelt wo Ihr einen Billigspediteur seht. Dazu braucht Ihr nur das Kennzeichen und das Land über die App eingeben, der Standort wird per GPS ermittelt.
Auf der Facebook Seite der App erfahrt Ihr aber auch mehr.
Es sollte auch erwähnt werden, das die App momentan immer noch im Testmodus läuft. Die Uni in Lund ist bereit die Daten zu sammeln. Doch dazu muss es auch eine hohe Beteiligungsrate geben.
Das ganze ist dazu notwendig um dem hier in Deutschland stattfindenden Kabotagemissbrauch entgegen zu wirken. Das geht aber nicht ohne unsere Hilfe, in dem wir über diese App, die Billigspediteure melden.

Screenshot_2015-07-04-10-28-55Screenshot_2015-07-04-10-29-17Dabei ist es egal wo Ihr Sie seht. Kennzeichen der Zugmaschine! in die App eingeben, das Land noch mit dabei und abschicken.

Fazit

Sicherlich ist es eine bedenkliche Sache, Daten über eventuelle Kabotagemissbräuche zu sammeln.

Doch auf der anderen Seite muss man auch mal in Betracht ziehen, das unsere, in vielen Dingen, Naive Regierung auch hier wieder einmal mit dem Lattenzaun darauf hingewiesen werden, das da Missbräuche stattfinden, auch wenn mittels der Datenübermittlung ein Bewegungsprofil erstellt wird.

Von daher: Macht alle mit. Es geht hier um unseren Job! 40% des innerdeutschen Fernverkehrs werden schon durch Ausländische Spediteure durchgeführt. Und das sind in meinen Augen schon 40% zuviel!

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