Stellenangebote und deren „Folgen“

Mein Arbeitgeber suchte 2 neue Fahrer, da wir unseren Fuhrpark erweitern.

Da das Internet ja gute Möglichkeiten bietet,wo man mal eben so Stellenangebote veröffentlichen kann, tat ich dies auch mal kurzerhand bei Facebook. Aber das was daraufhin folgte, war anders als das was ich erwartet habe.


Die Stellenausschreibung sah wie folgt aus:

Mein Chef sucht wegen Erweiterung des Fuhrparks 2 Fahrer in Festeinstellung und auch welche auf Aushilfsbasis.

Gefahren wird in Wechselschicht, somit gibt es den LKW am Wochenende nicht mit nach Hause!
Tägliche Heimkehr ist gewährleistet.

Was verlangt wird:

Führerschein CE + 95 (Pflicht!)
Deutsch in Sprache und Schrift
Ordentliches Äußerliches Erscheinungsbild (keine Jogginghose!)
Selbständiges Arbeiten
ADR Schein wäre schön, ist aber nicht Voraussetzung.

Geboten wird:
Tägliche Heimkehr!
Kinder dürfen mitgenommen werden, Tiere nicht!
Bei familiären Termine wird für die Möglichkeit gesorgt, das diese eingehalten werden können!

Mehr Infos zur Bezahlung etc. per PN!

Das ich dann allerdings im Anschluß beleidigt wurde, weil einige Spezialisten der Meinung waren, drücken wir es mal geschönt aus, das es ja wohl unmöglich sei, das ich was gegen Jogginghosen hätte (das ich nicht der Arbeitgeber bin interessierte da überhaupt nicht) und das man ja nicht mein Arbeitskollege sein wolle, waren noch die netteren Sachen die man mir an den Kopf warf. Klar, ich gehe hier mit meinem Chef vollkommen konform was das Tragen von Jogginghosen während der Arbeitszeit anbelangt. Es muss definitiv nicht sein, weil, und das ist hier jetzt meine Meinung!, es sieht einfach nur Scheiße aus!

Diese „Spezialisten“ scheinen allerdings zu vergessen, wer die Musik bestellt und auch vor allem bezahlt, bestimmt die Melodie.

D.h. wenn ich als Chef das Tragen von Jogginghosen während der Arbeitszeit untersage, dann ist das mein Gutes Recht! Und dabei ist es völlig egal, ob die Jogginghose „gut aussieht“. Was gut aussieht und was nicht, liegt immer noch im Auge des Betrachters. Zu Hause getragen wird, ist völlig egal. Während der Arbeitszeit bestimmt dies der Arbeitgeber. Immerhin steht hier das Image der Firma im Vordergrund und nicht das, des Fahrers.

Ich hatte ja schon in dem oben verlinkten Beitrag geschrieben, das Modul, Der Fahrer als Imageträger gibt es aus gutem Grund. Und eine Ordentliche Cargohose sieht immer noch besser aus und ist genauso bequem wie eine Jogginghose. Auch auf „Langen“ Strecken.

Doch zurück zum Thema. Unter diesem Stellenangebot waren einige, die mich deswegen beleidigten, was mein Chef, ach nee die meinten ja mich damit , für Vorstellungen hätte. Aber umso mehr waren Fahrer dabei, die diese Ansicht teilen, was wiederum zeigt, das mein Chef und ich nicht alleine mit dieser Einstellung sind. Zumal ich auch schon das eine oder andere Stellenangebot bei Facebook gesehen habe, wo Träger einer Jogginghose nicht erwünscht waren.

Richtig so.

Nochmal: Wer die Musik bestellt und auch bezahlt, bestimmt den Takt der Musik!

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