3 Tage Reha sind nun rum

Seit Mittwoch bin ich nun in der Reha. Zeit um das ganze mal kurz zu Reflektieren.

Ich kann sagen, läuft soweit. Der Mittwoch verlief recht „entspannend“. Klar, die Ärzte Rennerei hat man auch hier, doch das geht noch. Man bekommt erste Einweisungen, wo was ist, usw. Die reinen Anwendungen gingen dann erst einen Tag später los.

Zunächst früh Aufstehen. Viertel vor 6 klingelte mein Wecker. 6:45 Uhr zur Blutabnahme. Da man das ja aus dem Berufsleben kennt, es gibt ja auch welche, die stehen schon um 5 vor der Tür des Wareneingangs nur damit Sie die ersten sind. Also früh Aufstehen, fertig machen. 7 Uhr ist Frühstück und ohne Mampf kein Kampf.

Wozu Rollen? Totaler Kappes…

Nun gut. Geschlafen habe ich nicht so gut. Bei krach hier abends und des Nachts auch kein Wunder. Vom Bett her, naja, es könnte besser sein. Gerade das im LKW und das zu Hause sind deutlich besser. Die Betten haben da auch keine Rollen… Der Fernseher ist nicht größer als mein 17″ Laptop, von daher kann ich dann dank Telekom Hotspot hier meine Serien auf Netflix gucken. Wenigstens etwas Luxus. Zurück zum Thema. Für den Behandlungstag bekommt jeder hier am Vortag einen Behandlungsplan. Dieser richtet sich nach der entsprechenden körperlichen Fitness. Festgelegt wird das ganze u.a. durch ein Belastungs EKG. Da ich wohl einmal zuviel in die Pedale getreten bin, hat man mich gleich in die Gruppe derer gesteckt, um deren Körperlichen Verfassung wohl besser bestellt ist, als bei anderen. 

Egal. Wichtig ist nur, man hat immer was zu trinken dabei. Dafür kann man hier für einen kleinen Obulus (2,50€) Trinkflaschen käuflich erwerben. Das Wasser dafür gibt es an verschiedenen Stellen kostenlos.

Wie gesagt, für jeden Tag gibt es entsprechende Anwendungen, damit die körperliche Fitness gesteigert wird.

 

Das Essen..

Frühstück und Abendessen gibt es hier in Form eines Buffets. Jeder kann sich hier soviel nehmen wie er will. Es wird nicht portioniert. Was ich persönlich seltsam finde, da gerade die mit Übergewicht, so wie ich, oder Diabetis doch sehr darauf achten müssen was und wie viel Sie essen. Doch das bleibt hier jedem selber überlassen. 

Beim Mittagessen darf man zwar nicht erwarten das hier ein Sternekoch die Töpfe und Pfannen schwingen lässt, aber vom Hocker haut es mich jetzt auch nicht. Gewürze kennt man hier nur sehr wenige und wenn ich an das vegetarische Mittagessen von Mittwoch zurück denke, dann gibt es hier scheinbar viel Fertigessen. Mag ich ja überhaupt nicht. Für mich, als leidenschaftlicher Hobbykoch gehören Frische Zutaten in den Topf.

Womit man hier auch sehr sparsam ist, ist mit dem Kaffee. Morgens zum Frühstück kann man soviel wie man will, ab dann muss man sich selber behelfen. Im Eingangsbereich des Klinikgebäudes steht noch ein KLIX Automat, wo man sich Kaffee ziehen kann, auf dem Klinikgelände ist noch eine Cafeteria, wo man Kaffee bekommen kann. Das war es dann aber auch. Zum Abendessen gibt es dann Tee oder Milch. Für die Coffeinsüchtigen dann noch Carokaffee, aber den… Nee danke.

Mal gucken

Ich werde hier wohl 3 Wochen bleiben. Was die Verlängerung anbelangt, kann ich das entscheiden ob ich eine brauche oder nicht. Ich gehe aber mal nicht davon aus. Ich freue mich schon auf die Lehrküche, da werde ich dann an ein paar Kochkurse in Sachen Ernährungsform, bei der bewusst auf Kohlenhydrate verzichtet wirdLowCarb teilnehmen. Diese beinhalten nicht nur das kochen, sondern auch theoretische Inhalte. Wenn es soweit ist, werde ich anschließend darüber berichten. Ich denke auch, dass gerade aus diesem Bereich vieles mit in den LKW genommen werden kann. Ein Teil davon hatte ich ja schon vor meinem Herzinfarkt „praktiziert“.

Please follow and like us:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.