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3 Wochen Reha sind rum

3 Wochen Reha gingen dann doch ganz schnell rum.

Und wenn ich ehrlich bin, geschadet hat es ja nicht. Im Gegenteil. Ich bin um einiges fitter als vorher, weiß nun endlich auch wie ich mich unterwegs noch fit halten kann.

Einiges dazu gelernt

Es gibt ja viele, die wollen nicht wissen, wie man sich fit halten kann, oder gerade warum man es sollte. Ob mein Herzinfarkt aufgrund des dauerhaften Hohen Blutdrucks und die dadurch resultierende Verdickung der Herzwände vermeidbar gewesen wäre, weiß ich zwar immer noch nicht, aber dafür habe ich nun eine neue Richtung in Sachen Ernährung, Sport etc.

Fast jedem fehlt der passende Ausgleich
Tischtennis gehörte hin und wieder Abends auch zum Programm
Treffpunkt zum morgendlichen Walken

Auch wenn ich dem einen und anderen jetzt auf die Füße trete, unser Beruf ist nicht anstrengend. Zumindest nicht in körperlicher Form. Daher braucht es einen Ausgleich. Quasi zur geistigen Belastung noch die körperliche dazu. Couching ist also nicht drin. Bewegung braucht es. Und nein, Plane 3x am Tag auf und zu machen, ist nicht ausreichend.

Ich muss gestehen, in der Vergangenheit habe ich viele Sportarten, wie Gymnastik oder Nordic Walking, nur müde belächelt. Heute weiß ich wie anstrengend das ist. Vieles von dem was wir dort gemacht haben, kann ich auch mit in den LKW nehmen. Ein paar Hilfsmittel habe ich ja schon in einem anderen Artikel vorgestellt. Übungen mit diesen Hilfsmittel gibt es bei Youtube zu finden. Allerdings muss auch der Wille dazu da sein.

Viele coole Leute kennengelernt.

Aufenthaltsort für alle WLan Süchtigen….

Klar, in den 3 Wochen bleibt man ja nicht alleine. Zumindest dann nicht, wenn man kein Kontaktlegastheniker ist. Denn ganz ehrlich? Ohne diese Bekanntschaften können 3 Wochen recht langweilig sein.

Im Eingangsbereich der Reha Klinik gab es dann irgendwann auch mal Wlan über die Klinik selber. Ansonsten über Telekom Hotspot. Und seit es dort Klinik WLan gab, konnten sich dann alle mit Smartphone und Tabletts auf den Sofas breit machen. Es war eigentlich den Tag über gut besucht, nur halt nicht morgens um 6 Uhr…

 

 

Ein treuer Begleiter. War immer da wenn man Ihn brauchte…

Mein besonderer Dank geht an Sybille, Ernst und Melanie. Auch wenn Ernst immer nur Ernst war…. Kleiner Wortwitz 🙂 Lustig war es trotzdem. vor allem als Ernst dann endlich mal nach fast 3 Wochen endlich aufgetaut ist und einen 10 Minütigen Lachflash bekam. Muss wohl an seinen neuen Tabletten gelegen haben 🙂

Mit dem Kaffee war man recht geizig. Im Speisesaal gab es nur zum Frühstück Kaffee, ansonsten in dem der Reha Klinik angeschlossenen „Caffee“ welches zu unregelmäßigen Zeiten offen hatte. Oder halt dem Klix Kaffeeautomaten. Allerdings gab es dann halt auch 3 Wochen lang fertigen Kaffee. Was das anging, es lief halt…

 

Resümee nach 3 Wochen

Wenn es draussen noch dunkel ist…

Abgenommen habe ich nicht wirklich viel. 5 Kilo ist nicht etwas, was man jetzt Feiern könnte. Allerdings von der Menge des Essens her, war man sich selbst Überlassen. Morgens und Abends gibt es Buffet, bis alles leer ist. Mittags wird einem der Teller fertig gemacht, wenn das nicht reichte, konnte man sich noch was Nachholen. Vollkost, Vegetarisch oder Low Carb. Mehr Auswahl gab es nicht. Reichte aber auch.

Vom Sportprogramm her… Großartige Rücksichtnahme auf Herzpatienten gab es jetzt nicht 🙂 Nein Scherz, Rücksichtnahme war da, doch man wurde gefordert. 

Das Fernsehprogramm auf den Zimmern war… Naja, Männerkanal fehlte, 2 Türkische Fernsehprogramme für die 2 – 3 anwesenden Türken gab es auch, aber keine Polnischen oder Russischen TV Sender. Und das obwohl die in der Überzahl waren.

Dennoch, alles in allem wurden meine Erwartungen übertroffen. Klar, am ersten Tag kommt man dahin, geht rein und da sieht man schon die ersten 680 Jahre sitzen. Aber nach kurzer Zeit legt sich das.

Bis auf ein paar negative Kleinigkeiten wie das Bett und beim Essen muss ich sagen, dass ich wieder auf dem Damm bin. Ich freu mich schon wieder aufs Arbeiten….

 

 

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Christian

Ich bin aktiver Berufskraftfahrer und kein Rechtsanwalt, auch wenn ich hier über Rechtliche Themen schreibe. Ich war in der Vergangenheit für eine Gewerkschaft auf Landesebene im Vorstand und als Betriebsratsvorsitzender bei einem Zeitarbeitsunternehmen im Ruhrgebiet tätig.

Auch wenn ich den Beruf selber erst seid Mitte der 1990er Jahre ausübe, so habe ich damit durch meinen alten Herrn schon mein ganzes Leben mit dieser Branche zu tun. Ich war sowohl im Internationalen Fernverkehr, sowie derzeit auch im Nahverkehr tätig.

Ich betreibe diesen Blog ausschließlich Just4Fun und vieles spiegelt lediglich meine Meinung wieder, die keiner gut finden muss oder soll! Selber zählen ich mich zu denen, die diesen Beruf nicht machen, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es wollen. Auf Deutsch, es ist mein Traumjob.

2 Gedanken zu „3 Wochen Reha sind rum

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3 Wochen Reha sind rum

by Christian time to read: 6 min
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