33. Truck Gran Prix Nürburgring

An diesem Wochenende fand der 33. ADAC Truck Gran Prix am Nürburgring statt

Zum ersten Mal war Ich dabei. Da ich 2 Karten gewonnen hatte, habe ich meine Frau mitgenommen. Es war ein Aufregendes und Spannendes Wochenende, an dem wir alte Bekannte getroffen und neue kennengelernt haben.

Der Start ins Wochenende

Abends angekommen

Nun gut der war etwas holprig. Erst war mein Container nicht da, dann die Waschanlage voll, mehrfach im Stau gestanden haben wir auch.

Unterwegs bekam ich dann die Info, dass der Parkplatz auf den wir eigentlich wollten, schon voll ist und wir daher auf den Parkplatz C7 ausweichen mussten. Nun gut war mir egal. Hauptsache wir haben einen Parkplatz.

 

 

Die Parkgebühren

Das Parken war gar nicht so teuer. Pauschale von 23€ für den LKW, 27€ Campinggebühr für das ganze Wochenende pro Person. Doch hier muss ich mal anmerken, Campinggebühr dafür bezahlen müssen, dass man dann nur auf ausgewählten Parkplätzen Duschen gehen kann, grenzt schon an Abzocke.

Gehen wir uns mal beschweren

Zuerst sind wir zum ADAC. Die Damen am dortigen Stand waren sehr freundlich und haben uns an die Damen des Nürburgrings verwiesen, da diese angeblich dafür zuständig seien. Gut. Gehen wir mal an die Info im Haupteingang. Doch auch dort fühlte man sich nicht verantwortlich, obwohl ja der Nürburgring verantwortlich für die Park- und Campinggebühren ist, da die Parkplätze ja nicht dem ADAC, sondern dem Nürburgring gehören.

Man hatte uns an eine Einsatzleitung verwiesen, die irgendwo 50 Meter weiter sein sollte. Gefunden haben wir diese aber nicht. Somit auch keine Erstattung der Gebühren. Gut, dass es aufgrund von fehlenden Wasserleitungen nicht möglich sein soll, dass man auf allen Parkplätzen duschen gehen kann, dann darf man auch nicht auf allen eine Campinggebühr in voller Höhe erheben. Allerdings, wo ein Wille da auch ein Weg.

Der Truck Gran Prix

Der Gran Prix selber war von dem, was geboten wurde für einen „Neuling“ wie mich, sehr interessant. Von den Rennen selber habe ich nicht viel mitbekommen, lediglich am Samstag Nachmittag konnte ich mir eines Anschauen, die Restlichen habe ich schlichtweg verpasst, weil es so noch genug zu sehen gab.

Auf dem Gelände war neben dem Fahrerlager der Rennstelle auch noch eine Messe aufgebaut, wo sich die unterschiedlichsten Hersteller präsentierten. Klar, die großen LKW Hersteller wie Mercedes und MAN waren mit dabei, aber auch andere wie Krone und Schmitz CargoBull oder Toll Collect, um nur einige zu nennen, waren mit dabei.

Parkplätze sind halt Parkplätze. Doch laufen mussten wir nur einmal, denn ansonsten gab es einen Shuttleservice via Bus. Allerdings waren da ein paar Hilfskrawattentrucker dabei…. Bei denen fragte man sich echt wo die Ihren Führerschein gemacht hatten.

Das Motto des Sonntages war dann: „Da komm ich nicht wieder raus“. Zur Aufklärung muss ich sagen, bei unserem Parkplatz war die Haltestelle auf dem Parkplatz. Jeder andere Busfahrer von Samstag kam unten rein und oben wieder raus. Gut, wir sind auch alle durch die obere Einfahrt mit den LKW’s reingekommen und das nicht nur Solo. Ich selber bin mit Auflieger da rein. Ohne Probleme. Von daher, kann ich das Mimimii von dem Busfahrer nicht verstehen. Naja, seis drum.

Messestände soweit das Auge reicht

Neben dem Fahrerlager gab es wie bereits erwähnt auch eine „kleine Messe“. Klein im vergleich zur im September anstehenden IAA Nutzfahrzeugmesse. Mercedes hatte auch hier mal wieder den größten Stand, der neben dem Drivers Inn an dem es Waffeln im RoadStars Design, auch Kaffee oder andere Kaltgetränke mit und ohne Alkohl gab, auch weitere Stände wo man Produkte aus dem Hause Mercedes käuflich oder halt als Geschenk erhalten konnte.

 

Allerdings waren bereits Samstag schon fast alle Mützen weg. Sonntag gab es dann nur noch ein

paar „Reste“. Aber auch die Vorstellung eines Teils der Fahrzeugproduktpalette war mit sehr viel Action verbunden. Ob nun mit der neuen G-Klasse mit über 500 PS oder mit dem 4 Achser Arocs über den Hügel, die Vorstellung war nicht nur Beeindruckend, auch sehr Technisch aufgeladen. So ging es zwar bei der G-Klasse nur um die Lederausstattung, beim Arocs jedoch mit seinem Allradgetriebe sehr ins Detail.

Gut, der Arocs ist kein 4×4, den gibt es als 8 x 8/4- oder als 8 x 4/4-Allrad-Kipper. Ist schon ein geiles Gerät.

Das eine Rennen und die Müllenbachschleife

Um alles von dem Wochenende in einen Artikel zu packen, war es dann doch zu viel. Ich habe mal einen Teil des einen Rennens aufgenommen, den will ich euch nicht vorenthalten:

Die Müllenbachschleife

Klar, Samstags Abends ging es in die Müllenbachschleife zum Live Konzert und auch wegen des Feuerwerks. Welche Vorbands nun da waren, kann ich nicht sagen. Hauptakt war wie in den letzten 32 Jahren wieder Tom Astor. Auch wenn Country Musik nicht meine bevorzugte Musikrichtung ist, konnte ich trotzdem fast jedes Lied von Anfang bis Ende mit singen.

 

Nachdem Auftritt von Tom Astor ging es mit dem Feuerwerk los und mit dem Lied Flieg Junder Adler wollte er sich eigentlich verabschieden, jedoch wollten wir das nicht 😀 Also gab es noch eine letzte Zugabe, Ring of Fire von Jonny Cash.

Doch hier nun ein kleiner Ausschnitt des Feuerwerks, mit dem ich den Beitrag über mein Wochenende beim 33. TGP am Nürburg Ring beenden möchte:

Da ich den Schriftzug nicht in dem Video drin habe:

Bildquellen

  • helden_der_strasse: Sandra Rumpf
Christian

Über Christian

Ich bin aktiver Berufskraftfahrer und kein Rechtsanwalt, auch wenn ich hier über Rechtliche Themen schreibe. Ich war in der Vergangenheit für eine Gewerkschaft auf Landesebene im Vorstand und als Betriebsratsvorsitzender bei einem Zeitarbeitsunternehmen im Ruhrgebiet tätig. Auch wenn ich den Beruf selber erst seid Mitte der 1990er Jahre ausübe, so habe ich damit durch meinen alten Herrn schon mein ganzes Leben mit dieser Branche zu tun. Ich war sowohl im Internationalen Fernverkehr, sowie derzeit auch im Nahverkehr tätig. Ich betreibe diesen Blog ausschließlich Just4Fun und vieles spiegelt lediglich meine Meinung wieder, die keiner gut finden muss oder soll! Selber zählen ich mich zu denen, die diesen Beruf nicht machen, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es wollen. Auf Deutsch, es ist mein Traumjob.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.