Ich bin Berufskraftfahrer ich habe Respekt verdient

Ich hatte zwar gestern schon einen kleinen Text dazu auf meiner FB Blogseite veröffentlicht, aber…

… das Thema beschäftigt mich dennoch weiter. Daher werde ich wohl auch immer wieder darüber schreiben, egal ob es da ankommt wo es soll oder nicht.

Als Beitragstitel habe ich den Namen einer FB Initiative gewählt, weil ich diesen für so unpassend halte, dass er mehr schadet als das er nutzt. Auch wenn besagte Initiative genau das will, was alle anderen auch wollen:
Mehr Respekt für uns Berufskraftfahrer.

Ich bin immer noch der Meinung, Respekt fordert man nicht, man verdient ihn sich.

Klar, es gibt genügend Firmen, wo es deren Mitarbeitern völlig Latte ist, ob wir mal eben auf die Toilette wollen, oder gar ob wir menschlich behandelt werden wollen. Es gibt aber auch ebenso viele, wenn nicht sogar mehr Firmen, wo man als Mensch behandelt wird. Bis auf die Geschichte mit dem Netto Zentrallager in Bottrop, was sich aber komischerweise nach Veröffentlichung des Beitrages schlagartig geändert hat.

Das es nun mehrere Organisationen und Initiativen gibt, die für mehr Respekt und besseres Ansehen in der Öffentlichkeit „werben“, habe ich hinlänglich hier im Blog schon öfters breit getreten.

Doch genauso häufig habe ich geschrieben, dass es nur etwas bringt, wenn alle mitwirken. Auch die… bzw. gerade die Fahrer. Wenn man sich nun das Beitragsbild anschaut, sieht man da 2 LKW’s die mitten in einer Ortschaft parken. Der Vordere macht direkt vor einem Wohnhaus seine tägliche Ruhezeit, der andere wohnt sogar in diesem Ort. Ich wohne selber hier, daher weiß ich das. Gut, ich parke meine Zugmaschine zur Zeit noch selber vor der Haustür, allerdings ist das mit meinen Nachbarn abgesprochen, der Auflieger steht allerdings ausserhalb des Ortes. Ende des Jahres ist damit allerdings Schluss, da meine Firma zum Jahresende zu macht.

Fakt ist allerdings, das dieses ständige gejammere nach mehr Respekt nichts bringt, wenn man nicht selber dafür sorgt, dass man auch respektiert wird. Doch irgendwie scheint das in den Köpfen der meisten Fahrer nicht anzukommen. Warum weiß ich nicht.

Dabei kennt doch jeder das Sprichwort: Was du nicht willst das Dir man tu, das füge auch keinem anderem zu. Also: So wie du behandelt werden willst, behandele auch andere.

Heißt also im Falle des Bildes: Fragt Ortskundige ob es ausserhalb Parkmöglichkeiten gibt. In Grevenstein z.b. am Skilift. Ist in der Ortsmitte ausgeschildert. Ich stelle da auch meinen Auflieger ab oder auch schon mal den ganzen Zug.

 

Und nochmal : Respekt fordert man nicht, den verdient man sich.

 

 

 

 

Autor: Christian

Ich war aktiver Berufskraftfahrer. Nach über 2 Jahrzenten in meinem Traumberuf, habe ich diesen im Januar 2019 an den Nagel gehängt und bin nun in die Disposition gewechselt. Alles was hier geschrieben steht, stellt meine eigene Meinung dar. Ich bin kein Rechtsanwalt und gebe auch keine Rechtsberatung.

2 Gedanken zu „Ich bin Berufskraftfahrer ich habe Respekt verdient“

  1. Moin Christian,

    lese mit Überraschung, daß deine Firma zumacht.

    Hoffe, deine Zukunft ist gesichert.

    Da ich ja Berufsoptimist bin: Fröhliche Weihnacht!

    LG

    Schloti

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