Und tschüss 2018

2018 war für mich auch wieder so ein Jahr, was ich so nicht gebraucht hätte.

Gut, es gab hier und da auch einige gute Sachen, zumindest für einen Blog. Wie etwa die Zusammenarbeit mit TollCollect.

Der TruckGran Prix am Nürburg Ring war auch nicht zu verachten oder auch die IAA in Hannover.

Aber dann gab es da noch den Todesfall meiner Mutter, die dem Arschloch Krebs erlag. Was ich mir vor und nach dieser Zeit noch alles so anhören musste und immer noch muss, lass ich mal dahin gestellt, andere wissen das ja wie immer eh besser.

Das die Firma für die ich derzeit tätig bin, zum 31.12.2018 aus gesundheitlichen Gründen unseres Chefs geschlossen wird, habe ich ja auch bereits an anderer Stelle bekannt gegeben.

Das war 2018 für mich

2018 war ein Jahr, was man haben konnte und auch wieder nicht. Meine Mutter verstarb in diesem Jahr im Alter von 61, dank der „anderen“ Familienseite endete dies nicht gerade so wie man es sich wünscht.

Vorwürfe, ich hätte Ihr die Enkelkinder vorenthalten und andere waren da nicht gerade selten, Ihren Tod habe ich u.a. nur aus der Zeitung erfahren, von der Beerdigung ebenso.

Dann war da noch der Truck Gran Prix 2018. Dieser jährte sich zum 33. male. Für mich war es das erste mal das ich da war. Ein geiles Wochenende.

Die Koorperation mit Toll Collect war ein weiteres Highlight in der doch kurzen Geschichte dieses Blogs. Es hat Spaß gemacht und war sehr informativ für mich und ich hoffe für euch auch.

IAA in Hannover. Diese mal am Pressetag zu besuchen, war ebenfalls etwas, was ich nicht missen wollte. In Ruhe über die Messe zu laufen ohne das es überfüllt war, die Testfahrt mit dem Arocs und der Turboretarder Kupplung, weitere Highlights für mich und diesen Blog.

Dann die nicht ganz überraschende Nachricht über die Firmenschließung, was nicht zuletzt an dem derzeitigen schlechten Gesundheitszustand liegt. Ich wollte unsere Firma eigentlich übernehmen, aber es sollte halt nicht sein.

Die Suche nach neuer Arbeit

Auch etwas, was ich hinter mir habe. Allerdings habe ich nichts in dem Bereich gefunden, in den ich wechseln wollte. Kurz oder Langholz fahren. Was von beiden war mir eigentlich egal.

Auch diese Sparte im Transportbereich ist vom Fahrermangel betroffen, scheinbar hat man dort aber noch nicht gemerkt, wie extrem dieser mittlerweile ist.

Denn hier hofft man Größtenteils noch auf Fahrer mit Erfahrung. Doch selbst im normalen Speditionsbereich ist es schwer solche zu bekommen. Da ist es in solchen Spezialbereichen nicht anders.

Gut ich habe neue Arbeit gefunden. Vom Fahrermarkt bin ich runter. Nach über 20 Jahren in verschiedenen Bereichen, gebe ich das Lenkrad aus der Hand. Und es fällt mir nicht leicht…

Das was auf dem Markt angeboten wird, ist nicht das, was ich unter Wertschätzung unseres Berufes verstehe. Schon gar nicht im finanziellen Bereich. Und es gibt immer noch Unternehmen, die mit Ihren Autos werben, wie toll die doch sind. Doch die Bezahlung? Naja für den Nahverkehr reicht es, aber im Fernverkehr doch nicht.

Das wird 2019

2019 wechsel ich auf die andere Seite des Telefons. Man hat mir eine Stelle als Disponent angeboten, die ich auch angenommen habe.

Ich bleibe im Containerbereich. Ob es die richtige Entscheidung war, wird sich noch zeigen.

Das Fahren ansich werde ich definitiv vermissen. Doch alles andere drum herum bestimmt nicht. Heute hat es sich wieder gezeigt, was auf der Straße los ist. Abstand? Rettungsgassen? Alles Fremdwörter für viele Fahrer. Und das nicht nur bei den Osteuropäern. Alleine gestern auf der A33 in dem Stau, zu 90% nur Deutsche Kennzeichen auf der Linken Spur….

Was ändert sich für euch?

Nun, 2019 kommt, wie man ja überall lesen kann, die „neue“ Mitwirkungspflicht in Sachen Maut.

Eine Mitwirkungspflicht gab es in dieser Hinsicht schon immer. Nur jetzt muss man erst recht darauf achten, dass die korrekte Achsanzahl und auch die Gewichtsklasse eingestellt ist. Ansonsten wird des teuer für euren Chef, oder auch für euch.

Und nein, nur weil die Liftachse oben ist, kann man das Mautgerät nicht auf 4 Achsen umstellen.

Das Roadpackage…

Ob das 2019 kommen wird? Warten wir es ab. Zumindest will man jetzt schon mal über neue Vorschläge reden. Und es geht dabei nicht nur um die regelmäßige Wochenruhezeit im LKW und auch nicht darum, dass man euch „an die Karre Pissen will“.

Warten wir erst mal ab was da kommt.

Tschüss 2018

Sag ich noch mal. Ich wünsche euch und euren Familien besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Haltet die letzten Kilometer für dieses Jahr auf der Straße, genügend Abstand und kommt gut Heim.

Ich danke an dieser Stelle noch mal allen, die dazu beigetragen haben, was dieses Jahr positives gebracht hat.

Nächste Woche gebe ich meinen LKW ab. Fehlen wird er mir. Das auf jedenfall. Nach nur über 90.000 km. Möge er seinem neuen Fahrer ebenso viel Freude machen wie mir.

 

 

Mal sehen was das neue Jahr noch so bringen wird.

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