So langsam wirds was

Vor 4 Monaten habe ich den Job gewechselt. Vom Büro zurück auf den LKW.

Bereut habe ich es bisher nicht. Gut, mit dem Scania kann ich mich immer noch nicht anfreunden, ich will wieder einen Actros haben, wobei in dieser Branche der Arocs wohl besser wäre. Aber weder den einen noch den anderen wird es bei der Firma, wo ich jetzt am Fahren bin, geben.

Von daher nicht meckern, klotzen.

Ich hoffe, dass ich so langsam aber sicher, die Anfängerfehler hinter mir habe, genug „Verletzungen“ habe ich ja in der letzten Zeit erlitten und die Beladestellen im Wald werden auch immer „Lustiger“ wie man rechts ja sieht. Schön die Böschung runter.

Auf Facebook schon erwähnt

Traurig ist allerdings, was ich so täglich im Wald sehe. Daher geht mir auch dieses ganze bashing gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg tierisch auf den Keks. Denn Sie sagt ja nur die Wahrheit.

Doch das hatte ich ja in meiner Notiz auf meiner Facebook Seite geschrieben.

 

Holz für den Export

Zurzeit muss und wird auch sehr viel abgeholzt. Trockenheit und Borkenkäfer sind daran schuld. Das ganze wieder aufzuforsten wird eine Mammutaufgabe, doch erst einmal muss das Holz aus dem Wald. Eine Menge Stämme liegen ja überall rum.

Mit dem ganzen Holz für den Export scheint auch der eine oder andere Fahrer überfordert zu sein, die mit den leeren Überseecontainern in den Wald zur Verladung müssen. So hatte ich am Dienstag einen von denen hinter mir, der mir bis zu meiner Ladestelle gefolgt ist und mich dann fragte, wo er sich hinstellen sollte, sodass ich Ihn beladen kann. Doch ich hatte nichts für Ihn. Nach einem kurzen Blick in seinen Fahrauftrag und in mein Navigationssystem konnte ich Ihm dann erklären, wo er hin musste.

Ich bin auch recht froh, dass dieser Kelch mit der Containerverladung noch an mir vorbei geht. Liegt wohl am „Welpenschutz“.

Was war noch diese Woche?

Geladen hatte ich diese Woche auch in der unmittelbaren Nähe eines Golfplatzes. Nicht nur, dass die dort Ihrem Hobby nachgehenden total unachtsam an meinem LKW vorbei wollten und sich darüber Aufregten, dass ich denen den Durchgang zu den einzelnen Abschlagsplätzen dicht gemacht habe, nein einige waren auch trotz der Vorherrschenden Waldbrandgefahr der Meinung, man müsste sich eine Zigarette während der Wartezeit in den Hals schieben.

Das durch die Verladung von Baumstämmen (egal welche Länge) ein gewisses Gefahrenpotential vorliegt, schienen diese Leute auch nicht zu Interessieren. Meine Warnungen wurden ignoriert, ja sogar Beleidigungen musste ich mir gefallen lassen. Bis ich dann mal einen Stamm hatte, der nicht so ganz freiwillig seinen „Liegeplatz“ verlassen wollte und nach oben schnellte. Erst da wurden einige der umherstehenden Wach.

Ach ja, noch eins an die, die im Wald spazieren gehen: Nehmt Euren Müll wieder mit! Der Wald ist keine Müllhalde!

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