Silofahrer aufgepasst

scaniaArbeitgeber verlangen ohne weiteres Handeln / Denken, das Ihre Arbeitnehmer bedenkenlos in engen Räumen oder auch Behältern arbeiten könnten.

Dies wird auch u.a. von vielen Silofahrern verlangt.

Aussagen wie: „Du musst den Kessel mal eben fegen, damit Das andere Material laden kannst“ sind keine Seltenheit. Dabei wissen viele Arbeitgeber / Disponenten gar nicht oder wollen dies nicht wissen, das es für das Arbeiten in engen Räumen und Behältern gewisse Vorschriften gibt, wie z.b.

  1. Ist eine Atemschutzausrüstung vorhanden und darf der Mitarbeiter diese überhaupt tragen?
  2. darf man das Material überhaupt Fegen?
  3. ist eine zweite Person anwesend die den „Fegenden“ absichert und im Falle eines Falles auch bergen kann?
  4. ist der Behälter so gebaut, das man den überhaupt betreten darf?
  5. etc, etc.

erfüllt sein müssen, damit der Mitarbeiter gefahrlos die von Ihm verlangte Tätigkeit ausführen kann.

Die genauen Richtlinien zum Arbeiten in Engen Räumen und Behältern sind in der BGR 117 aufgeführt. Diese kann hier kostenlos als PDF runtergeladen werden.

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2 Kommentare

  1. Bedenklich ist es auch, dass oft an Entladestellen ausfegen verboten ist. Und dann stellt sich die Frage, wohin mit der Restmenge. Einfach auf einem Parkplatz den Silo ausfegen, könnte schon als illegale Entsorgung von Industrieabfällen betrachtet werden. Und wer stellt sich schon nen Eimer mit Resten ins Führerhaus?

  2. Das Restmengen im Silo bleiben ist ja nicht zu vermeiden. Es gibt zwar Fahrer bei gewissen Speditionen, die mal eben klappe auf und besen raus (man siehts ja oft genug auf den Autobahnparkplätzen), doch einige wenige haben wenigstens nen Eimer dabei wo die "geringen" Restmengen reinpassen.

    Und wenns halt gar nicht geht, dann muss sich der Disponent was einfallen lassen. Zur Not halt Spülen fahren.

    Aber Restmengen vorne in die Kabine? Mit Sicherheit nicht.

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