Wochenrückblick, es gab Container

Wieder Reparaturen am LKW, das erste mal selber Container verladen…

Klar das Holz muss aus dem Wald, doch die Kapazitäten der Sägewerke sind begrenzt. So kommt es hier und da schon mal zu Wartezeiten oder gar keinen Anlieferungen.

Montag…

Brauchte ich nicht arbeiten, mein LKW war mal wieder in der Fachwerkstatt. Am Nachläufer war ein Achsträger gebrochen, das Getriebe verlangte nach „frischerem“ Öl. Damit war dann der Montag erledigt.

 

Dienstag…

Morgens im LKW überrascht mich ein kleiner Zettel, was alles für die SP gemacht werden muss. Gut ist nicht viel. Aber, das dann darauf stand, dass ein Ventil kaputt ist, was die eigentlich hätten mit wechseln können, frustete dann doch schon. Ansonsten noch ein paar Bilder für eine Zeitung gemacht, die ich gerne zur Verfügung stelle.

Mittwoch…

Radbolzen gebrochen. 2 Stück… Dank einem Arbeitskollegen waren die schnell gewechselt, zumal ich nicht wusste, wie das geht.

“ Fahr mal eben zur Holzstr., da liegen noch ein paar Festmeter die dort laut Förster vergessen wurden.“

Gut, vergessen wurde da nichts, das ist neu dazu gekommen. Egal, hin und Aufladen…

Holz vom Stapel auf Kopfhöhe runter nehmen und aufs Auto packen, ist für mich noch eine Herausforderung, da ich das zu selten mache. Was für mich auch neu ist…. Der Nachläufer kann bei rutschiger „Straßenlage“ auch schon mal wegrutschen.

Wer sich allerdings mal gefragt hat, ob so ein Langholzzug auch Platz im Wald hat… Naja nicht immer… Aber rum muss man irgendwie doch….

Geht alles irgendwie. Zum Glück kann man das hinten dran hängende bereifte etwas ja von vorne noch mit lenken. Nach dem laden dann ab zum Sägewerk, dort dann an der Kapp Anlage gesagt bekommen: „Heute keine Anlieferung. Dein Chef weiß Bescheid!“ „Äh… nee? Sonst wäre ich ja nicht hier?!“ „Ja mir egal. Dann musst Du warten, wir haben zurzeit kein Platz und die Anlage ist kaputt!“

Ok, Kaffee trinken war angesagt. Aber nach einer guten Stunde konnte ich dann doch abladen und war recht schnell wieder weg.

Donnerstag…

An einer Ecke hier bin ich mittlerweile täglich zugange. Die Anwohner kennen das mittlerweile, grüßen auch recht freundlich.

Das ist eh seltsam. Mit einem normalen LKW wirst verteufelt, bis zum geht nicht mehr, aber mit einem Holz LKW grüßt Dich jeder. Egal ob Bauer, Förster oder sonst irgendwelche Leute, die irgendwas mit Wald / Holz zu tun haben.

Doch als ich aus dem Waldstück raus war, durch die Wohnsiedlung fuhr, steht da so ein „Bonsai Truck“ im Weg. Kein Fahrer weit und breit zu sehen.

War mir neu, dass da in der Siedlung auch ein „Tante-Emma-Laden“ ist. Aber dennoch musste ja irgendwie der LKW weg. Gehst mal gucken, wo der Fahrer ist und kurz darauf gefunden. Der ging davon aus, dass ich nur mit einem „kleinen“ LKW unterwegs war, denn schließlich ist es eher untypisch, dass man mit einem 27m langen Gefährt durch eine Wohnsiedlung fährt.

Gut, 3 Touren aus diesem Waldstück reichten dann auch, Abflug Richtung Heimat, noch kurz was Vorladen, Thema durch.

Freitag lohnt sich eigentlich nicht. Wobei ich muss mich doch noch über diesen „Trucker“ aufregen, der der Meinung war, ich könnte scheinbar meine Ladungssicherung vergessen, nur damit er nach Hause kommt.

Tja sorry, wenn es Dir zu lange dauert, kannst Du statt zu Hupen, aussteigen und helfen. Aber das kennen die wenigsten Fahrer. Dem anderen helfen. Von daher: Ich habe Stundenlohn. Mir egal!

Nachdem ich dann beim letzten Holzbedürftigen abgeladen hatte, bin ich dann mit LKW nach Hause, da ich Samstags noch ein kleines Highlight hatte.

Samstag….

Chef meinte, ich könnte mich mal in der Containerverladung versuchen. Er war mit dabei, von daher hatte ich kein Druck, was die Verladung anging.

War ich letztes Jahr noch auf der Seite der Container Fahrer, war nun ich derjenige, der den einen und anderen Container beladen konnte.

Dadurch, dass ich letztes Jahr bei vielen Rundholzverladungen dabei war, hatte ich vieles, was ich dort gesehen habe, auch hier umsetzten können.

Tür geht nicht zu? Kein Problem, wofür hab ich denn den Kran? 🙂

4 Container habe ich dann gestern verladen, für die erste Büchse gut anderthalb Stunden gebraucht, für den letzten dann nur noch eine halbe.

Das ist ok, schneller lässt mein Kran nicht zu.

 

Bildquellen

  • LKW in Werkstatt: Dietmar Otte
  • IMG_20190928_133012: Holger Dreeskornfeld

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